Risiko und Trauma – ein konstruktives Pärchen?

Als Pärchen konstruktiv – lautet gut, gibt keine Bedingungen und keinen Blickwinkel vor.

Aus dem Blickwinkel der seelischen Erschütterung , des erlebten Schocks werden Bedingungen für oder gegen das Zusammengehen des Pärchens erkennbar.

Wenn Trauma als versteckt bestehende Bereitschaft verstanden wird, erschütterndes und schockierendes Erleben zu verstärken, dann ist die Nähe zum Risiko eigentlich garantiert.

Erschütterndes, schockierendes Erleben als Erfahrung lässt „risikoscheu“ werden? So, wie vieles in unserem Dasein durch Irrtum und Erfahren zu lebenswichtigem Wissen wird, bringt auch Traumatisierung Erfahrungswissen mit sich.

Trauma – das Erfahrungswissen für Fortgeschrittene? Why not?

Risikofreude, die Bereitschaft zum Risiko auf das Trauma zugeschnitten? Zumindest als Idee nicht von der Hand zu weisen.

 

Mittels Erfahrungswissen richten wir uns in unserem Leben gut bis luxuriös ein.

Verträgt gutes Leben Umgehen mit Traumatisierung?

Mit Traumatisierung gut duchs Leben zu kommen ist wahrscheinlich der Bereitschaft zum Risiko zuzuordnen. „Es“ anzugehen, ein Trauma beschwertes Risiko, hat kaum etwas mit Unternehmung wider besserem Wissen zu tun – eher mit dem Wissen um kalkuliertes Risiko.

Wer hat es geschrieben oder gesagt: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“?

Wer auch immer sagt, „es klappt nicht“ – vielleicht kommt es doch hin: Lebensqualität ist,  wenn wir nicht nur trotz Traumatisierung, sondern genau deswegen risikofreudig unseren Alltag angehen? Schließlich wissen wir einiges darüber, was schief gehen könnte.  Und Risiko gemeinsam mit Abenteuer gibt auch ein schönes Pärchen ab. Wobei Abenteuer und Lust nicht nur ein Pärchen bilden, sondern sogar zu einem vielversprechenden Begriff zusammenschmelzen: Zu Abenteuerlust!

Hannelore Haupt

 

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